Nahrungsergänzungsmittel – wer braucht denn sowas?

Ob bessere Konzentration, reinere Haut, ruhigere Schlafphasen oder sogar purzelnde Kilos. Glaubt man der Werbung sind Nahrungsergänzungsmittel kleine Wunderheiler. Der Markt boomt und wer nimmt nach dem Sport nicht schon mal prophylaktisch eine Magnesiumtablette?

Sieht man die Auswahl in der Drogerie, ist man schnell überfordert. Es gibt Sportlervitamine, Seniorenvitamine oder einfach alles von A bis Z in einer Tablette.

Ihnen sei versichert: Als gesunder Erwachsener brauchen Sie normalerweise nichts davon. Die Wahrscheinlichkeit bei gesunder, ausgewogener Ernährung einen Mangel zu bekommen, ist sehr gering. Die auf der Verpackung beschriebenen Wunderheilungen können auch nur eintreten, wenn ein Mangel vorliegt. Hier zählt nicht, viel hilf viel.

 

Überdosierung von Nahrungsergänzungsmittel

Ganz im Gegenteil: Bei einigen Nahrungsergänzungsmitteln kann es durchaus zu einer Überdosierung kommen. Gerade die fettlöslichen Vitaminen A, D, K und E, die in der Leber gespeichert werden, können gesundheitsschädlich werden. Oft hat eine Überdosierung ähnliche Symptome wie ein Mangel. Hierzu es kann aber nur durch Nahrungsergänzung und nicht über normale Lebensmittel kommen.

Es ist davor zu warnen, einfach prophylaktisch Nahrungsergänzungsmittel aufzunehmen. Es empfiehlt sich tatsächlich einmal in einen Bluttest beim Hausarzt zu investieren und feststellen zu lassen, bei welchen Nährstoffen tatsächlich ein Mangel besteht.

 

Das Sonnenvitamin D

Vitamin D wird durch Sonnenschein auf der Haut synthetisiert. Hierzu braucht es tatsächlich Sonnenstrahlen auf nackter Haut, die vorher nicht mit Sonnencreme geschützt wurde. Doch nach den langen Wintermonaten bei uns in Deutschland, kann das schonmal zu kurz kommen. Die Tage sind kurz und wenn es kalt draußen ist, sind wir meist dick eingepackt.

Deshalb haben tatsächlich viele Deutsche einen Vitamin-D-Mangel.  Man kann versuchen diesen mit gesunder Ernährung auszugleichen. Vitamin D haltige Lebensmittel sind vor allem fettige Fische (z.B. Lachs), Avocado oder Nüsse und Samen. Aber auch hier kann man einen Mangel vom Arzt feststellen lassen und evtl. als Präparat zusätzlich nehmen.

 

Gesunde Ernährung für genug Nährstoffe

Am Ende müssen wir das Rad mal wieder nicht neu erfinden. Eine gesunde Ernährung mit vielen unverarbeiteten Lebensmitteln, frischem Obst und Gemüse, gesunden Fetten und bewusstem Fleischkonsum reicht aus.

 

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