Die "flexible Kontrolle" schlägt das "Alles-oder-nichts-Prinzip"

 

 

 

Das Alles oder nichts Prinzip

Mona isst viel zu viele Süßigkeiten. In ihrer Schreibtischschublade hat sie welche, im Küchenschrank und im Wohnzimmertisch. Wenn sie müde oder gestresst ist, greift sie gerne mal zu. Das möchte sie ändern. Ihr Vorhaben: Ale Süßigkeiten werden aus dem Speiseplan gestrichen.

Das Wochenende läuft super, aber am Montag hat sie Stress im Büro. Um sich zu motivieren, knabbert sie während der Arbeit eine Tafel Schokolade. Na großartig, hat ja super funktioniert. Vorhaben fehlgeschlagen, dann kann sie auch gleich wieder damit aufhören…

 

Das Alles-oder-nichts-Prinzip beschreibt eine ernährungsphysiologische Komplikation. Man nimmt sich eine strenge Ernährungsumstellung vor, versucht vieles zu ändern und ein Ausreißer lässt das System kippen.

 

 

 

 

Flexible Kontrolle

Mona nimmt sich vor, weniger Süßigkeiten zu essen. Sie weiß, dass sie oft dann in die Schreibtischschublade greift, wenn sie gestresst ist. Deshalb möchte sie sie sich nicht komplett verbieten. Eine Tafel Schokolade für die Woche erscheint ihr eine realistische Menge. In der ersten Woche genießt sie jeden Tag in der Mittagspause eine Rippe. In der zweiten Woche hat sie montags sehr viel Stress im Büro und knabbert die Tafel Schokolade nebenher. Aber halb so schlimm. Die restlichen Tage schafft sie es darauf zu verzichten, nächste Woche läuft es sicherlich wieder gleichmäßiger.

 

Die flexible Kontrolle versucht das Alles-oder-nichts-Prinzip zu kontrollieren. Man lernt sein Essverhalten kennen und flexibel zu lenken. So ist Platz für individuelle Bedürfnisse und kleine Ausrutscher führen nicht dazu, alles aufgeben zu müssen.

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